05.12.2012  Preussen und Falken die nächsten Wölfegegner

Nach dem letzten Null-Punkte-Wochenende will der EHV Schönheide 09 in den nächsten beiden Spielen wieder voll angreifen und könnte mit zwei glatten Siegen sogar auf den vierten Tabellenplatz in der Oberliga Ost vorrücken. Zuerst müssen sich die Wölfe am Freitag, dem 07.12.12, um 19:30 Uhr in der Hauptstadt beim ECC Preussen Berlin beweisen. Am 2. Adventssonntag, dem 09.12.12, um 17:00 Uhr kommt es dann im Schönheider Wolfsbau zum ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison zwischen dem EHV 09 und den Jonsdorfer Falken.

 

Allein von der Statistik her, sollte das Auswärtsspiel am Freitag bei den Preussen Berlin eine durchaus lösbare Aufgabe für die Wölfe werden, denn die Charlottenburger warten nunmehr schon seit sieben Spielen auf einen Erfolg. Zudem läuft es gerade im heimischen Eisstadion P9 am Glockenturm nicht wirklich rund, denn von den bisherigen neun Heimspielen konnten die Preussen gerade mal zwei Partien (5:4 n.V. gegen Jonsdorf, 6:4 gegen Niesky) für sich entscheiden. Allerdings sollten sich die Wölfe davon nicht allzu sehr blenden lassen, denn beispielsweise die letzten beiden Heimauftritte gegen F.A.S.S. Berlin und Erfurt gingen erst in der Verlängerung jeweils mit 3:4 verloren. Wie man es am besten gegen die Hauptstädter anpackt, bewies der EHV 09 vor drei Wochen, als man die Berliner in eigener Halle mit 4:2 bezwang.

 

Am Sonntag im Wolfsbau treffen die Wölfe dann erstmals in dieser Spielzeit auf die Jonsdorfer Falken. Das Team aus dem Zittauer Gebirge ist gut in die Meisterschaftssaison gestartet und belegt mit 20 Punkten und sechs Siegen aus 14 Spielen aktuell den vierten Tabellenplatz. Im Sommer gab es im Falkenkader viel Bewegung. Neun Spielerabgänge wurden mit immerhin zwölf Neuzugängen kompensiert, wobei die Spieler Roberto Geiseler, Patrick Glatzel, Robert Handrick, Jannik Herm, Pascal Kröber, Mike Mieszkowski, Chris Neumann, Dominik Patocka, Felix Schümann, Tristan Schwarz, Oliver Stein und Dustin Strahlmeier allesamt eine Förderlizenz vom Kooperationspartner Weißwasser besitzen. Prominentester Neuzugang ist aber Martin Sekera, welcher erst im Sommer von den Schönheider Wölfen ins Zittauer Gebirge wechselte. Zusammen mit dem Tschechen Tomas Hruby bildet er nun bei den Falken eines der gefährlichsten Sturmduos der Liga, denn allein die Beiden waren bislang mit insgesamt 53 Scorerpunkten nahezu an fast jedem Falkentreffer beteiligt.

 

EHV-Coach Norbert Pascha kann am Wochenende wieder auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Einzig Stürmer Dustin Hered wird am Freitag in Berlin wahrscheinlich berufsbedingt fehlen.