01.11.2014  EHV Schönheide 09 kassiert derbe Pleite in Erfurt

Ausgerechnet am gestrigen Halloween-Freitag hat der EHV Schönheide 09 beim Auswärtsspiel in Erfurt eine wahrlich gruselige Vorstellung und somit seine schlechteste Saisonleistung abgeliefert. Über weite Strecken des Spiels chancenlos, mussten sich die Wölfe den Black Dragons deutlich geschlagen geben und wurden mit einer derben 2:11 (1:3, 1:6, 0:2)-Pleite wieder zurück auf die Heimreise ins Erzgebirge geschickt.

 

Nur gut eine viertel Stunde lang konnte der EHV 09 mit dem favorisierten Tabellenzweiten mithalten. Der 1:0-Führung der Hausherren durch Christian Grosch (6.) hatten die Wölfe zwar noch den 1:1-Ausgleich durch Petr Kukla (10.) als Antwort parat, doch nachdem der EHV 09 weitere gute Torchancen ungenutzt ließ, nahmen die Black Dragons mit zunehmender Spielzeit das Geschehen in die Hand und gingen noch im ersten Drittel durch Tore von Adam Sergerie (12.) und Oliver Kämmerer (18.) wieder mit 3:1 in Führung.

 

Gleich zu Beginn des Mittelabschnitts schlug es erneut hinter EHV-Goalie Stephan Quietzsch ein, welcher umgehend nach dem 4:1 durch Oliver Otte seinen Platz im Gehäuse für Sebastian Modes räumte. Aber auch der Torhüterwechsel brachte die Wölfe nicht wirklich weiter, denn gerade einmal drei Minuten zwischen den Pfosten, musste auch Sebastian Modes beim 5:1 (25.) durch Felix Schümann hinter sich greifen. Mit der deutlichen Führung im Rücken spielten die Erfurter mit den überforderten Wölfen Katz und Maus. Innerhalb von drei Minuten und durch Tore von Christian Grosch (31./33.) und Enrico Manske (34.) erhöhten die Black Dragons den Spielstand auf 8:1. Da konnten die Gastgeber auch den zweiten EHV-Treffer durch Georg Albrecht zum 8:2 (37.) verkraften, zumal Adam Sergerie nur Sekunden später das 9:2 (38.) für die Hausherren erzielte.

 

Im Schlussdrittel hatten die Erfurter dann etwas Erbarmen mit den Gästen aus Schönheide und ließen es deutlich ruhiger angehen. Dennoch reichte es für zwei weitere Tore durch Adam Sergerie (42.) und Jan Zurek (46.), hingegen sich die Wölfe schon lange mit der Niederlage abgefunden hatten. Der 11:2-Endstand zeigte überdeutlich den derzeitigen Qualitätsunterschied zwischen beiden Mannschaften, welcher sich am Ende dann leider auch im Tabellenbild wiederspiegelt. In Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf, beginnend mit dem Heimspiel am Sonntag gegen FASS Berlin, werden vor allem die sogenannten Leistungsträger im Wölfeteam eine gehörige Schippe drauflegen müssen, soll endlich mit dem ersten Saisonerfolg die Trendwende eingeleitet werden.

 

 

Statistik:

 

Tore:

 

1:0 Grosch (Kämmerer, Nickel) 05:20 5-4

1:1 Kukla (Jenka, Piehler) 09:13

2:1 Sergerie (Schümann, Hofmann) 11:03

3:1 Kämmerer (Grosch, Nickel) 17:28

4:1 O. Otte (Nickel, Kämmerer) 20:51 5-4

5:1 Schümann (Ulitschka, Hofmann) 24:02

6:1 Grosch (Hofmann, O. Otte) 30:35 4-5

7:1 Grosch (Kämmerer, Zurek) 32:12

8:1 Manske (Sergerie, Ulitschka) 33:26

8:2 Albrecht (Guts) 36:13

9:2 Sergerie (Kämmerer, Ulitschka) 37:35

10:2 Sergerie (Schümann, Manske) 41:20

11:2 Zurek (Manske, Hofmann) 45:08

 

Strafen: EHC 12   EHV 18 + 10 (Glück) + 10 (Schenkel)

Zuschauer: 732