10.01.2016  Wölfe verlieren torreiche Partie in Deggendorf

Der EHV Schönheide 09 wartet weiter auf seinen zweiten Auswärtssieg in dieser Saison. Am Freitagabend erzielten die Wölfe beim heimstarken Deggendorfer SC zwar vier Tore, am Ende ging die Partie, zumindest vom Ergebnis her, dennoch relativ deutlich mit 4:8 (0:3, 0:1, 4:4) bei den viertplatzierten Niederbayern verloren.


Foto: Mario Fritzsch (Archiv)

Die Wölfe zeigten vor allem im ersten Drittel eine überschaubare Leistung, wonach sich die Hausherren durch Tore von Alexander Janzen (2.), Sylvester Radlsbeck (10.) und Jaroslav Koma eine komfortable 3:0-Führung herausschießen konnten. Das Team von Trainer Victor Proskuryakov hatte vor allem Probleme, eigene gute Gelegenheiten in Tore umzumünzen. Allein Tomas Vrba hätte bei zwei hundertprozentigen Chancen das Ergebnis besser aussehen lassen können.

Im zweiten Drittel kam der EHV 09 dann etwas besser ins Spiel, verpasste es aber erneut, Kapital aus den sich bietenden Möglichkeiten zu schlagen. Stattdessen erhöhte der Deggendorfer SC in Überzahl durch Jan-Ferdinand Stern auf 4:0 (30.).

Mit Beginn des Schlussdrittels schien das Spiel bereits gelaufen zu sein, doch die Wölfe witterten noch einmal Morgenluft, als EHV-Neuzugang Marco Pronath mit einem Doppelpack (44./46.) und jeweils in Überzahl auf 4:2 verkürzen konnte. Die nun noch mögliche Aufholjagd unterband der Deggendorfer SC jedoch prompt, als nur 36 Sekunden später Radek Hubacek das 5:2 erzielte. In der 49. Minute kassierte dann Wölfe-Stürmer Stephan Trolda nach einem Bandencheck gegen einen Deggendorfer Spieler eine Fünf-Plus-Spieldauerstrafe, in dessen Folge die Hausherren das Powerplay nutzten, um durch Dmitrij Litesov auf 6:2 (52.) zu erhöhen. Die Wölfe gaben dennoch nicht auf und kamen durch zwei Treffer von Richard Zerbst (56.) und Kevin Piehler (57.) noch einmal auf 6:4 heran. In den letzten beiden Spielminuten warf der EHV 09 alles nach vorn und nahm auch seinen Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Leider ohne Erfolg, denn Robin Slanina traf in der Schlussminute zum 7:4 ins verwaiste EHV-Gehäuse und zwanzig Sekunden vor Ultimo stellte Sylvester Radlsbeck in Überzahl den 8:4-Endstand her.

 

 

Statistik:


Tore:


1:0 A. Janzen (Rehthaler, S. Janzen) 01:33

2:0 Radlsbeck (Litesov, Gulda) 09:32

3:0 Koma (Slanina, Hubacek) 14:54

4:0 Stern (Litesov, Radlsbeck) 29:04 5-4

4:1 Pronath (Trolda, Schenkel) 43:52 5-4

4:2 Pronath (Trolda, Jenka) 45:02 5-4

5:2 Hubacek (Beck, Wiederer) 45:38

6:2 Litesov (Stern, Koma) 51:16 5-4

6:3 Zerbst (Geier, Piehler) 55:21

6:4 Piehler (Glück, Vrba) 56:39 5-4

7:4 Slanina (Beck, Rehthaler) 59:06 ENG

8:4 Radlsbeck (Wiederer, Koma) 59:40 5-4


Strafen:
DSC 12   EHV 17 + 20 (Spieldauer Trolda)


Zuschauer:
795