02.10.2017  Sieg und deftige Niederlage im Schönheider Wolfsbau

Die Anzeichen für das erste Heimspiel-Wochenende standen von Anfang an nicht gut. Anstatt und wie geplant, mehrmals in der vergangenen Woche zu trainieren, konnten die Wölfe nur am Donnerstag für 90 Minuten im heimischen Wolfsbau aufs Eis. Grund für die Verzögerungen war eine nicht zu 100% funktionierende Eisanlage, was auch über das Heimspiel-Wochenende seine Fortsetzung fand.



Am Freitag gegen die 1b-Vertretung der Selber Wölfe brauchte man ganze vierzig Minuten, um halbwegs einen Spielrhythmus zu bekommen und lief zudem auch noch einem 0:2- und 1:3-Rückstand hinterher. Erst im letzten Drittel drehten die Wölfe das Spiel und konnten die drohende Niederlage durch ein spätes Tor von Lukas Novacek zum 5:4 (0:2, 2:1, 3:1)-Endstand noch abwenden.

Am Sonntag hieß der Gegner dann Höchstadt Alligators, gegen welche man sich, nach der 3:4-Niederlage am Samstag letzter Woche, ein ähnliches gutes Ergebnis erarbeiten wollte. Die Wölfe begannen die Partie mit Tempo und erarbeiteten sich in den ersten acht Minuten zahlreiche hundertprozentige Chancen. Allein Jannik-Noah Grätke hätte bei drei Alleingängen sein Team in Führung schießen können. Anstatt eben mit einer Führung oder zumindest einem Unentschieden aus dem ersten Drittel zu gehen, nutzten die Alligatoren ihre Möglichkeiten deutlich besser und gingen selbst mit einer 3:0-Führung in die erste Pause. Ab dem zweiten Abschnitt erhöhten die von Daniel Jun trainierten Spieler um Ex-Nationalspieler Vitalij Aab noch einmal das Tempo, hingegen bei den Wölfen nun alle Dämme brachen. Nach sechzig Minuten stand daher eine deftige 1:13 (0:3, 0:5, 1:5)-Niederlage zu Buche.



Fazit… Es waren zwei Vorbereitungsspiele, welche den Wölfen ihre Grenzen deutlich aufzeigten. Nicht mehr und nicht weniger. Aber es muss auch angemerkt werden, dass das Defensivverhalten derzeit noch sehr ausbaufähig ist. Nun heißt es schnell Mund abputzen, denn bereits morgen, am Tag der Deutschen Einheit, geht es um 19:00 Uhr in Mitterteich schon weiter.