26.11.2017  Wölfe lassen in Dresden die Punkte liegen

Mit einem Mini-Kader, Vincent Wolf, Danny Reimann, Florian Richter und Yannick Löhmer fehlten krankheits- und berufsbedingt, mussten die Schönheider Wölfe am Samstagabend beim ESC Dresden zum Auswärtsspiel antreten und erwischten zudem noch einen “gebrauchten Tag“. Am Ende verlor das Team von Coach Sven Schröder das erste Meisterschaftsspiel nach regulärer Spielzeit mit 1:4 (0:1, 0:2, 1:1) und blieb damit erstmals in dieser Saison ohne Punkte.


Foto: Eb. Mädler

Im ersten Drittel hatten die Dresdner leichte Vorteile. Sie spielten kompakt und zielstrebig und nutzten in der vierten Spielminute einen Abstimmungsfehler in der Wölfe-Defensive zum 1:0 durch Thomas Barth. Kurz vor dem Drittelende hatten die Wölfe gleich zweimal den Ausgleich auf dem Schläger, doch erst scheiterte Jannik-Noah Grätke mit einem Lattenschuss und wenig später Petr Kukla in Unterzahl per Alleingang.

Im Mittelabschnitt machten die Wölfe nun zwar etwas mehr Druck, spielten aber weiter ohne die letzte Konsequenz. Es fehlte einfach von allem etwas und so kam es, wie es kommen musste. In Überzahl gelang den Hausherren das 2:0 durch Gerold Ziegler, welcher mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie traf. In der 37. Minute kam es noch schlimmer für die Wölfe, als die Dresdner einen Konter fuhren, welchen John Koslowski im Nachschuss zum 3:0 für die Gastgeber verwertete.

Im Schlussdrittel liefen die Wölfe zwar weiter an und waren, wie schon im zweiten Drittel, spielerisch überlegen, doch ließ man weiterhin die letzte Konsequenz vor dem gegnerischen Gehäuse vermissen. Petr Kukla konnte zwar in der 48. Minute auf 1:3 aus Schönheider Sicht verkürzen, doch nur knapp eine Minute später stellte Dresden durch den Treffer von Philipp Buschbeck den alten Drei-Tore-Abstand zum 4:1 wieder her.

Fazit… Ein “gebrauchter Tag“ für die Wölfe, hingegen Dresden in jeder Hinsicht immer einen Tick besser, aggressiver und konsequenter war. Gerade die läuferische und kämpferische Stärke und die Zielstrebigkeit fehlten den Wölfen über die gesamten sechzig Minuten. Folgerichtig setzte es im achten Meisterschaftsspiel die erste richtige Niederlage. Nun heißt es “Mund abwischen“ und nächsten Samstag im Heimspiel gegen Bad Muskau wieder alles besser machen.