29.12.2017  Samstag Heimspiel gegen den Spitzenreiter

Wölfe müssen Spielerabgang vermelden


Einen Tag vor Silvester, am kommenden Samstag, dem 30.12.17, um 17:00 Uhr kommt es im Schönheider Wolfsbau zum direkten Rückspiel gegen den Spitzenreiter Tornado Niesky. Nach der 0:4-Niederlage am Vorweihnachtsabend in der Lausitz wollen die Wölfe um Coach Sven Schröder den Spieß dieses Mal gerne umdrehen und einen erfolgreichen Jahresabschluss hinlegen.



Dass das kein einfaches Unterfangen wird, zeigte bereits das Spiel in der vergangenen Woche. Niesky war einfach aufgrund ihrer physischen Spielanlage besser und mit nur zehn Spielern war an diesem Tag nichts holen. Die Erholungsphasen, welche die Wölfe brauchen um ihr Spiel durchziehen, fehlten einfach. Spieler wie Petr Kukla, Björn Schenkel, Jannik-Noah Grätke, Christian Freitag und Christian Laszig waren in der Summe nicht zu ersetzen.


Zum Heimspiel am Samstag kehren zumindest Petr Kukla und Christian Laszig wieder zurück ins Team. Währenddessen fehlen Christian Freitag, nach Matchstrafe aus dem Derby immer noch gesperrt, und Jannik-Noah Grätke, welcher weiterhin krankgeschrieben ist. Fraglich ist zudem, ob Danny Reimann wieder spielen kann, nachdem seine “alte“ Schulterverletzung beim Spiel in Niesky wieder aufgebrochen ist.

 

Ganz verzichten müssen die Wölfe in Zukunft gar auf ihre Nummer #4 - Björn Schenkel. Wölfe-Coach Sven Schröder über die Gründe: „Björn hat sich vor dem Chemnitz-Spiel bei mir gemeldet und um Vertragsauflösung gebeten. Gesundheitliche und private Gründe würden ihn zu dieser Entscheidung zwingen. Nach einem Gespräch in dieser Woche sind wir schweren Herzens, auch aufgrund der aktuellen Personalsituation, seiner Bitte nachgekommen. Wir wünschen Björn privat, beruflich und gesundheitlich alles Gute für die Zukunft und bedanken uns bei ihm für all seine Jahre im Wölfetrikot, welches er mit Herz und Leidenschaft trug.“


„Ob und wie wir auf diesen kurzfristigen und herben Verlust unseres Assistentkapitäns reagieren können, steht aktuell in Frage. Der Spielermarkt ist sehr dünn in dieser Zeit und auch der finanzielle Aspekt spielt hier natürlich eine große Rolle. Die Möglichkeiten, adäquaten Ersatz zu finden, sind sehr gering. Umso beeindruckender war es für mich, wie das Team am Freitag zum Derby auf diese Schocknachricht zuvor reagiert und auch beim Spiel in Niesky bis zum Umfallen gekämpft hat.“
, beschreibt der Wölfe-Trainer die aktuelle Situation.