15.01.2018  Schönheider Wölfe verpflichten Franz Berger

Die Schönheider Wölfe haben auf ihre dünne Personaldecke, verbunden mit den Abgang von Verteidiger Björn Schenkel, noch einmal reagiert und für die laufende Saison den 17-Jährigen Franz Berger verpflichtet.



Franz Berger wurde am 04.02.2000 in Werdau geboren und kommt aus dem Eishockey-Netzwerk Crimmitschau/Chemnitz, wo er in den letzten Jahren in der Schülerbundesliga in Crimmitschau, sowie in der DNL2 in Chemnitz spielte. Nachdem er sich aufgrund seiner Ausbildung für seine Lehre und gegen die vielen Doppel-Wochenenden im DNL-Bereich entschieden hat, möchte er jetzt seine Eishockeykarriere bei den Wölfen fortsetzen.

Wölfe-Coach Sven Schröder sagt zu dieser Verpflichtung: „Nach dem Abgang von Björn mussten wir nochmal etwas für den Kader tun. Franz hat unter mir schon drei Jahre trainiert und gespielt. Er ist ein junger talentierter Verteidiger, der seine besten Eishockeyjahre sicherlich noch vor sich hat. In den nächsten zweieinhalb Monaten bis zum Saisonende soll er sich an das Tempo und Eishockey in der Regionalliga gewöhnen, um dann zur neuen Saison gleich auf Augenhöhe zu sein.“


„Des Weiteren werden wir in der zweiten Saisonhälfte drei Nachwuchsspieler einmal pro Woche am Training der 1. Mannschaft teilnehmen lassen. Sie sollen ein bisschen „Männerluft“ schnuppern, dazu lernen und Ziele vor Augen bekommen, um einmal selbst das Wölfetrikot in ein paar Jahren zu tragen. Wir haben eine sehr junge Mannschaft und wollen weiter junge Spieler einbauen, denn dass ein Team aus jungen und erfahrenen Spielern funktioniert, zeigt die aktuelle Saison in der Regionalliga Ost, wo unsere erfahrenen Spieler die Jungen vorbildlich führen und unterstützen. Generell muss es unser Ziel sein, wieder ein Grundgerüst an Spielern aufzubauen, welche aus Schönheide oder aus der näheren Umgebung kommen. Wir benötigen diese Ressourcen, um eine gewisse Breite in den Kader zu bekommen, was sicher auch dem Verein finanziell gut tut, damit der Eishockeysport in Schönheide nachhaltig gefördert werden kann und auch sportlich erfolgreich ist.“, so Sven Schröder zu den Zukunftsplänen.