19.03.2018  Wölfe verlieren erstes Playoff-Finale in Niesky

Die Schönheider Wölfe haben das erste Playoff-Finalspiel um die Meisterschaft in der Regionalliga Ost verloren. Beim ELV Tornado Niesky unterlag das Team von Coach Sven Schröder am Samstag vor offiziell 576 Zuschauern im Waldstadion mit 2:4 (0:1, 1:1, 1:2). Am kommenden Samstag, dem 24.03.18, um 17:00 Uhr haben die Wölfe aber die Chance, die „Best-of-Three“-Serie mit einem Heimsieg im Wolfsbau auszugleichen. Sollte dies gelingen, käme es am Sonntag, dem 25.03.18, um 17:30 Uhr in Niesky zum alles entscheidenden dritten Spiel.

Die Vorzeichen standen am Samstag wahrlich nicht gut, denn die Wölfe mussten ohne die gesperrten Michael Galvez und Christoph Rogenz, sowie dem verletzten Robert Horst und beruflich verhinderten Florian Richter anreisen und hatten zudem gleich im Auftaktdrittel auch noch Fortuna gegen sich, als sie in der siebten Minuten einen äußerst unglücklichen Gegentreffer von Philip Riedel zum 0:1 hinnehmen mussten. Im weiteren Spielverlauf hatte Niesky zwar leichte Vorteile, doch auch das Team von Trainer Sven Schröder kam besser in die Partie, ein weiterer Treffer sollte bis zur ersten Pause jedoch nicht mehr fallen.

Zu Beginn des Mittelabschnittes boten sich den Wölfen gleich zwei Überzahlspiele hintereinander, doch anstatt für den Ausgleich zu sorgen, kassierten die Gäste das 0:2 (26.) durch den von der Strafbank kommenden Sebastian Greulich. Doch die Wölfe ließen nicht locker und wurden für ihre Bemühungen in der 36. Minute belohnt, als Petr Kukla in Überzahl der 2:1-Anschlusstreffer gelang.

Mit diesem Erfolgserlebnis starteten die Wölfe positiv gestimmt ins Schlussdrittel, wurden aber wieder kalt erwischt, als Niesky 55 Sekunden nach Wiederbeginn in Überzahl auf 3:1 erhöhte. Die Wölfe versuchten in der Folge alles, um den Spielstand noch einmal zu verkürzen, doch der nächste Treffer fiel wieder für die Hausherren, als Sebastian Greulich mit dem 4:1 in der 54. Minute für die Vorentscheidung sorgte. 17 Sekunden vor Ultimo gelang Petr Kukla in Überzahl noch etwas Ergebniskosmetik, als er in Überzahl den 2:4-Endstand aus Schönheider Sicht herstellte.

„Wenn man sieht, wie die zwölf Spieler sich in diesem Spiel reingeworfen und zerrissen haben, kann man vor dieser Mannschaft nur den Hut ziehen. Die Jungs stehen zurecht in diesem Finale und das werden wir auch am Samstag in Spiel 2 wieder zeigen.“, fand Wölfe-Coach Sven Schröder trotz der Niederlage nur positive Worte für sein Team.