11.10.2018  Schönheider Wölfe empfangen Aufsteiger Halle

Am kommenden Samstag, dem 13.10.18, um 17:00 Uhr empfangen die Schönheider Wölfe die 1b-Vertretung der Saale Bulls Halle im Wolfsbau, welche, als amtierender Meister der Thüringenliga, zur Saison 2018/2019 in die Regionalliga Ost aufgestiegen ist.



Schönheide und Halle haben sich jahrelang in der damaligen Regionalliga Nord-Ost und Oberliga Ost bis zur Saison 2014/2015 spannende Duelle geliefert. Danach trennten sich die Wege, da, durch die Umstrukturierung der Oberligen, die Saale Bulls seit 2015 in der Oberliga Nord an den Start gehen, hingegen es die Wölfe für zwei Spielzeiten in die Oberliga Süd verschlug. Nach nun mehr drei Jahren kommt es wieder zu einem Aufeinandertreffen zwischen Schönheide und Halle, wenngleich die Bulls jetzt mit der 1b-Mannschaft im Erzgebirge antreten. Dennoch dürfen sich die Fans auf bekannte Gesichter von damals freuen. So steht im Hallenser Kader mit Roy Hähnlein ein ehemaliger EHV-Spieler, welcher insgesamt fünf Spielzeiten das Wölfetrikot trug. Auch Benjamin Thiede, Matthias Schubert oder Jaro Seemann dürften im Wolfsbau noch bekannt sein. Trainer der 1b-Bullen ist Georgij Kimstatsch, welcher als Spieler auch den Wölfen oft graue Haare verpasst hat, zählte der gebürtige Moskauer mit zu den treffsichersten Stürmern in den guten, alten Zeiten.

Während die Wölfe erst letzte Woche ihren Meisterschaftsstart mit einem 7:3-Heimsieg gegen Chemnitz feierten, haben die Saale Bulls schon vier Spiele hinter sich. Dabei stehen zwei Siege gegen Bad Muskau (5:2/6:3), aber auch zwei bittere Niederlagen gegen Chemnitz (4:11) und FASS Berlin (2:11) zu Buche.

Die Vorzeichen vor der Begegnung am Samstag im Wolfsbau scheinen klar zu sein, wenngleich Schönheides Coach Sven Schröder die Hallenser nicht auf die leichte Schulter nehmen möchte: „Natürlich sind hier die Fronten  klar. Die Saale Bulls sind der Aufsteiger und wir als letztjähriger Vizemeister der Favorit in diesem Spiel. Wir wollen uns weiter steigern und haben noch an vielen Kleinigkeiten zu arbeiten. Wir wollen noch konsequenter von hinten heraus spielen und an unserer Chancenverwertung arbeiten. Defensiv müssen wir natürlich aufpassen, denn Halle hat zwei Top-Kontingent-Spieler, die immer für Gefahr sorgen und für Tore gut sind. Das erste Drittel bei FASS Berlin hat gezeigt, dass sie sich nach der Auftaktniederlage gegen Chemnitz von Spiel zu Spiel steigern und nach dem Sieg in Bad Muskau kommt Halle auch mit viel Selbstvertrauen nach Schönheide.“

Verzichten müssen die Wölfe am Samstag neben dem Langzeitverletzten Jannik-Noah Grätke, berufsbedingt auch auf Leon Marko und Florian Richter.