15.11.2018  Wölfe mit Doppelvergleich gegen ESC Dresden
Am kommenden Wochenende stehen für die Schönheider Wölfe zwei Partien innerhalb von 21 Stunden auf dem Spielplan. Dabei trifft das Team von Trainer Sven Schröder gleich doppelt auf die Regionalliga-Mannschaft der Dresdner Eislöwen. Zunächst gastieren die Wölfe am Samstag, dem 17.11.18, um 20:00 Uhr in der EnergieVerbund-Arena in Dresden, ehe das direkte Rückspiel am Sonntag, dem 18.11.18, um 17:00 Uhr im Wolfsbau Schönheide ausgetragen wird.



Die Eislöwen sind derzeit mit elf Punkten aus acht Spielen auf dem fünften Tabellenplatz der Regionalliga Ost zu finden. Vor der Saison gingen viele Experten davon aus, dass die Dresdner ein heißer Kandidat für die nach der Hauptrunde beginnenden Verzahnungsrunde mit dem Norden sind. Nimmt man den Kader, welcher sich im Vergleich zur Vorsaison kaum geändert hat, ist das Potenzial dafür sicher vorhanden, doch sind die Ergebnisse aktuell noch nicht konstant genug, wonach mittlerweile Chemnitz und die Saale Bulls 1b noch vor den Elbstädtern platziert sind. Neben Erfolgen gegen die Berlin Blues, Chemnitz oder Bad Muskau gab es allerdings auch derbe Niederlagen. So zum Beispiel im ersten Aufeinandertreffen gegen Schönheide, als die Wölfe in der sächsischen Landeshauptstadt mit einem deutlichen 10:1 die Oberhand behielten.

Geht es nach den Schönheider Wölfen und ihren Fans, dürften beide Spiele am Wochenende natürlich ähnlich so verlaufen. Doch Wölfe-Coach Sven Schröder warnt: „Klar ist, dass wir in jedem Spiel erst einmal unsere eigene Leistung abrufen müssen. Nach der zuletzt zweiwöchigen Pause, hat man es uns im ersten Drittel in Halle angemerkt, dass unser Spiel zu kompliziert und langsam war. Dies hat sich während des zweiten Drittels gebessert, doch die Chancenverwertung war gegen Halle recht dürftig und hier müssen wir in beiden Spielen gegen Dresden unbedingt eine Schippe drauflegen. Dresden ist manchmal eine kleine Wundertüte. Es gibt Tage, da sind sie vom Ergebnis her weit weg und dann haben sie eben diese Tage, wo sie jeden Gegner ärgern können. Gewarnt sind wir jedenfalls aus der Vorsaison, wo wir das zweite Spiel bei den Eislöwen verloren haben. Am Sonntag freuen wir uns dann vor allem darauf, nach zuletzt fünf Auswärtsspielen in Serie endlich wieder vor unseren Fans im Wolfsbau spielen zu können.“

Aufgrund von Verletzungen können die Wölfe in beiden Spielen am Wochenende nicht mit komplettem Kader antreten, da mit Jannik-Noah Grätke, Christian Freitag und Robert Horst gleich drei wichtige Akteure passen müssen.