10.03.2019  Wölfe mit Sieg über Salzgitter im Finale

Mit dem fünften Sieg im fünften Spiel in der Verzahnungsrunde der Regionalligen Nord und Ost haben die Schönheider Wölfe den Finaleinzug schon vor dem letzten Spieltag perfekt gemacht. Vor 635 Zuschauern im Wolfsbau siegte das Team von Trainer Sven Schröder am Samstagabend gegen die Salzgitter Icefighters klar mit 7:0 (2:0, 2:0, 3:0). Christoph Rogenz, Florian Heinz, Vincent Wolf (2), Jannik-Noah Grätke, Petr Kukla und Eric Neumann trugen sich in die Torschützenliste ein und Wölfe-Goalie Niko Stark gelang der bereits dritte Shutout in dieser Runde. So richtig Freude über den Erfolg wollte dennoch nicht aufkommen, haben die Wölfe mit Christian Freitag und Robert Horst zwei verletzte Spieler zu beklagen. Wir wünschen Beiden natürlich gute Besserung und schnellstmögliche Genesung!

Im Vorfeld war viel über die erste Begegnung in Salzgitter gesagt oder geschrieben worden, wonach man gespannt sein durfte, wie beide Teams das direkte Rückspiel angehen werden. Die Ausgangslage war klar, gewinnen die Wölfe diese Partie, ist ihnen das Playoff-Finale um die Meisterschaft der Regionalliga Nord/Ost sicher.


Fotos: palmstreetstudios/juliane rolof ©

Die Hausherren versuchten dann auch von Beginn an das Zepter in die Hand zu nehmen und verbuchten schon nach acht Sekunden den ersten Torschuss in Richtung Salzgitter-Gehäuse. Dennoch dauerte es bis zur 16. Minute, ehe Christoph Rogenz in einer eher zerfahrenen Partie die 1:0-Führung für die Wölfe markierte. Als Salzgitter in Überzahl die Chance zum Ausgleich hatte, legten aber die Gastgeber nach, als Florian Heinz per Konter und Shorthander zum 2:0 (19.) einnetzte.



Ähnlicher Spielverlauf auch im Mittelabschnitt. Salzgitter wurde defensiv gut beschäftigt und wenn die Gäste ab und an gefährlich vor das Wölfe-Tor kamen, war Goalie Niko Stark zur Stelle. Spätestens mit dem 3:0 (34.) durch Vincent Wolf in Überzahl hatten die Erzgebirger aber alles im Griff, zumal Jannik-Noah Grätke nur 71 Sekunden später gar auf 4:0 stellte.



Mit der sicheren Führung im Rücken ließen die Wölfe dann auch im Schlussdrittel nichts mehr anbrennen. Routiniert spulten sie ihr Programm herunter, ohne dabei zu glänzen. Durch drei weitere Tore von Petr Kukla (41.), Eric Neumann (50.) und Vincent Wolf (56.) reichte es am Ende dennoch für einen klaren und deutlichen 7:0-Erfolg über die Salzgitter Icefighters, womit sich die Wölfe und ihr Anhang schon jetzt auf das große Finale gegen die Ersten der anderen Gruppe freuen dürfen.

Die besten Chancen haben dort die Sande Jadehaie, welche ihr gestriges Heimspiel gegen Nordhorn mit 10:5 gewinnen konnten und nun nur noch einen Punkt beim nächstwöchigen Auswärtsspiel bei FASS Berlin benötigen. Rechnerisch hat lediglich Nordhorn noch die Chance auf den Finaleinzug, wenngleich der ECN aber auf einen Ausrutscher von Sande hoffen und dabei seine zwei Auswärtsspiele in Niesky und Berlin deutlich gewinnen muss, um den aktuell 22-Tore-Rückstand auf Sande aufzuholen.