15.07.2019  Schönheider Wölfe besetzen Kontingentstellen
Nachdem das Torhüter-Trio für die kommende Saison bereits feststand, melden die Schönheider Wölfe auch bei ihren Kontingentstellen Vollzug für die Regionalliga-Ost-Saison 2019/2020. Eine der beiden sogenannten Ausländerpositionen wird wieder der letztjährige Liga-Topscorer und Publikumsliebling Petr Kukla einnehmen. Auf der zweiten Position wird es jedoch eine Veränderung geben, da der US-Amerikaner Jordan Klotz aus beruflichen Gründen nicht nach Deutschland zurückkommen wird. Für ihn wird der 21-jährige Tscheche Martin Trapl ins Wölfeteam für die neue Saison rücken.



Petr Kukla bleibt ein weiteres Jahr im Schönheider Wolfsbau und absolviert, bis auf kleinere Unterbrechungen, nun schon seine neunte Saison im Wölfetrikot. Seit 2011/2012 besticht der im tschechischen Sokolov geborene Stürmer durch Konstanz und Treffsicherheit und war in der vergangenen Saison mit 58 Toren und 54 Vorlagen maßgeblich am Double-Erfolg beteiligt. Was kaum jemand wusste, unsere Nr. 88 hatte schon vor der letzten Spielzeit einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben und hat Wölfe-Coach Sven Schröder auch bei der ersten Neuverpflichtung für die kommende Spielzeit geholfen.



Denn, Martin Trapl kommt auf Empfehlung von Petr Kukla neu in den Schönheider Wolfsbau. Martin Trapl wurde am 23.08.1997 in Karlovy Vary (Karlsbad) geboren und erlernte das Eishockey-ABC bei seinem Heimatverein. Mit den Gardemaßen von 1,87 m und 88 kg bringt der Stürmer alles mit, was ein Eishockeyspieler benötigt und bewies gerade in den letzten beiden Spielzeiten beim tschechischen Drittligisten HC Banik Sokolov seine Scorerqualitäten, als ihm in 94 Spielen 66 Scorerpunkte gelangen. Mit gerade erst 21 Jahren ist seine Entwicklung aber noch lange nicht abgeschlossen, wonach sich die Wölfefans auf einen jungen, engagierten Spieler freuen dürfen, welcher künftig mit der Rückennummer 13 im Wolfsbau auf Torejagd gehen wird.


Fotos: Schönheider Wölfe e.V./Ellen Hertel

Diese Kaderveränderung wurde notwendig, da Jordan Klotz nicht nach Deutschland und somit auch nicht nach Schönheide zurückkommen wird. Der sympathische US-Stürmer hat bereits Anfang Mai Coach Sven Schröder mitgeteilt, dass er sich in den USA mit um die Firma seines Vaters kümmern muss und somit leider kein weiteres Jahr in Schönheide ran hängen kann. Die Schönheider Wölfe können diese Entscheidung natürlich nachvollziehen, wünschen Jordan und seiner Familie für die Zukunft alles erdenklich Gute und bedanken sich für seine Leistungen bei seinem Übersee-Trip in Schönheide. Vielleicht läuft man sich irgendwann mal wieder über den Weg und wer weiß… „Einmal ein Wolf, immer ein Wolf!“ Good luck, Jordan!