17.11.2019  Revanche geglückt!

Schönheide gewinnt Derby gegen Chemnitz

Es war alles angerichtet für einen stimmungsvollen Eishockeyabend im Schönheider Wolfsbau. Über 900 Zuschauer – Liga-Saisonrekord – wollten das gestrige Derby der Schönheider Wölfe gegen die Chemnitz Crashers sehen und die annähernd 850 einheimischen Fans wurden nicht enttäuscht, denn die Hausherren revanchierten sich für die vor drei Wochen in Chemnitz erlittene 1:3-Niederlage und gewannen verdient mit 6:2 (2:0, 2:0, 2:2) gegen die Crashers. Florian Heinz per Dreierpack, Kilian Glück, Lukas Lenk und Yannick Löhmer trugen sich für die Wölfe in die Torschützenliste ein.



Das Team von Coach Sven Schröder hatte sich gegen die Chemnitzer natürlich viel vorgenommen und übernahm auch gleich die Initiative auf dem Eis. Da auch die Crashers sich in den Anfangsminuten nicht versteckten, entwickelte sich eine spannende Partie mit noch überschaubaren Torchancen. Ab Mitte des ersten Drittels kippten die Spielanteile aber schon deutlich auf die Wölfe-Seite, was Florian Heinz mit seinem Treffer zum 1:0 (12.) untermauerte. Gut fünf Minuten später schlug die Nummer 42 der Gastgeber erneut zu und traf im Powerplay zum 2:0 (17.), gleichzeitig der Spielstand zur ersten Pause.



Gleiches Bild auch im Mittelabschnitt. Schönheide weiter dominierend und Chemnitz versuchte über gelegentliche Konter etwas Gefährliches auf das Gehäuse von Wölfe-Goalie Niko Stark zu bekommen. Ein Doppelschlag innerhalb von drei Minuten von Florian Heinz (34.) und Kapitän Kilian Glück (37.) brachte den Hausherren eine beruhigende 4:0-Führung, welche bis zum zweiten Pausentee Bestand hatte.



Gleich zu Beginn des Schlussdrittels machten die Wölfe dann den Deckel auf die Partie, als Lukas Lenk zweieinhalb Minuten nach Wiederbeginn zum 5:0 traf. Danach ließen die Gastgeber etwas locker und gaben den Crashers etwas mehr Leine, was Jiri Charousek (47./50.) nutzte und mit einem Doppelpack auf 5:2 verkürzte. Chemnitz drückte weiter auf den nächsten Treffer und nahm in einer Überzahlsituation schon sechs Minuten vor dem Ende seinen Goalie Kevin Kopp für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Doch die Wölfe-Verteidigung stand jetzt wieder sicher und gerade als die Strafzeit gegen die Erzgebirger abgelaufen war, schnappte sich Yannick Löhmer die Scheibe und lief auf das verwaiste Chemnitzer Tor zu und stellte mit seinem Empty-Net-Goal den 6:2-Endstand her.