24.11.2019  Wölfe mit knapper Niederlage bei FASS
Nach zuletzt drei Siegen in Folge haben die Schönheider Wölfe am gestrigen Samstagabend im Erika-Hess-Eisstadion im Berliner Stadtteil Wedding eine Niederlage hinnehmen müssen. Nach spannenden 60 Minuten musste sich das Team von Trainer Sven Schröder den Akademikern vom FASS Berlin knapp mit 2:3 (1:1, 1:1, 0:1) geschlagen geben.



Foto: Benjamin Fritzsch/Fanblock Schönheider Wölfe

Es war das gestrige Topspiel in der Regionalliga Ost, zu welchem sich aber gerade einmal 145 Zuschauer bei „Tante Erika“ verirrten, darunter gut 25 Wölfe-Anhänger. Und die mitgereisten Fans sahen von Beginn an eine spannende Partie, in welcher sich die Erzgebirger leichte Vorteile erspielten und in der achten Minute durch Florian Heinz auch verdient mit 1:0 in Führung gingen. Bei anschließenden Chancen auf beiden Seiten waren es dann die Akademiker, die das erste Powerplay im Spiel gleich nutzten, um durch Routinier Patrick Czajka zum 1:1 (15.) auszugleichen, gleichzeitig auch der Spielstand zur ersten Pause.

Auch Mittelabschnitt unverändertes Bild. Die Wölfe spielbestimmend und mit den besseren Chancen, versäumten es aber, erneut in Führung zu gehen. Stattdessen stellte FASS Berlin bei einem Konter über Patrick Czajka, Tom Fiedler und dem 2:1-Torschützen Julian van Lijden in der 25. Minute das Spiel etwas auf den Kopf. In der Folge hatten beide Mannschaften gute Szenen, in welchen sich beide Torhüter auszeichnen konnten. Erst 17 Sekunden vor dem zweiten Pausentee sollte der nächste Treffer fallen, als Christian Freitag bei eigener Unterzahl den 2:2-Ausgleich für die Wölfe markierte.

Somit war auch für das Schlussdrittel jede Menge Spannung angesagt, wobei die Wölfe, wie schon im gesamten Spiel, mit ihrer Chancenverwertung haderten. Einige aussichtsreiche Gelegenheiten vergaben die Gäste und so kam es, wie es kommen musste. Gut drei Minuten vor Schluss brachte FASS-Urgestein Patrick Czajka die Akademiker mit 3:2 in Führung. Viel Zeit war nun nicht mehr, doch nur gut eine Minute später hatte das Team von Coach Sven Schröder noch einmal die große Chance zum Ausgleich, als die Akademiker eine Strafzeit zogen und die Wölfe mit Herausnahme ihres Goalies Niko Stark in doppelter Überzahl agierten. Doch alles Anrennen half dieses Mal nicht, denn FASS verteidigte mit Mann und Maus und brachte den knappen Vorsprung und damit den Sieg über die Zeit.

Wölfe-Coach Sven Schröder brachte es nach der Partie kurz und knapp auf den Punkt: „Offensiv war es heute einfach nicht unser Tag. Wir hatten genügend Möglichkeiten, um das Spiel zu gewinnen und letzte Saison wären wir wahrscheinlich auch mit einem 7:3-Sieg nach Hause gefahren. Es zählt nichts und wir werden uns jetzt auf unser nächstes Heimspiel gegen Tornado Niesky konzentrieren.“