30.01.2020  Schönheider Wölfe zu Gast bei Tornado Niesky
Für die Schönheider Wölfe steht am kommenden Samstag, dem 01.02.20 wieder ein Auswärtsspiel auf dem Plan. Die Reise geht in die Lausitz, wo das Team von Trainer Sven Schröder ab 18:30 Uhr im Waldstadion auf die gastgebenden Tornados vom ELV Niesky treffen. Begleitet werden die Wölfe von zahlreichen Anhängern aus dem Erzgebirge, welche sich per Fanbus und Privat-PKWs auf den Weg machen.



Es wird das dritte und letzte Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison, nachdem die Tornados bislang zweimal in Schönheide zu Gast waren und in beiden Vergleichen deutlich mit 3:10 und 1:8 das Nachsehen hatten. Vor den heimischen Fans im Waldstadion soll aber am Samstag alles anders werden, so lautet zumindest die Kampfansage an die Wölfe. Für Niesky lief die Saison 2019/2020 ganz und gar nicht nach Plan. In den letzten Jahren immer vorn in der Tabelle mit dabei und zwischen 2016 und 2018 mit drei Meisterschaften in Folge, reichte es in dieser Spielzeit nicht für einen Platz unter den Top 4, wodurch das ausgegebene Saisonziel, die Playoffs erreichen, verfehlt wurde. Das Team von Trainer Jens „Theo“ Schwabe steht mitten im Umbruch. Einige Spieler haben den Verein verlassen, neue und vor allem junge Leute sollen integriert werden, was sicherlich seine Zeit braucht. Von daher können die Tornados in den verbleibenden Hauptrundenspielen in der Regionalliga Ost jetzt befreit aufspielen, was die Aufgabe für die Wölfe am Samstag nicht gerade leichter macht.

So sieht es dann auch Wölfe-Coach Sven Schröder vor dem Auswärtsspiel in der Lausitz: „Es ist eine gefährliche Situation für uns, denn Niesky ist seit dem letzten Wochenende raus aus dem Playoff-Rennen und sie können befreit und ohne Druck die letzten Hauptrundenspiele angehen. Dagegen gefällt mir unsere Lage derzeit überhaupt nicht. Aktuell sind wir stets durch Verletzte oder Kranke dezimiert und können unter der Woche nur mit ein paar Leuten trainieren. Auch in Hinblick auf die kommenden Wochen müssen wir langsam mal wieder etwas Konstanz in unsere wöchentlichen Aufgaben bekommen, um ab Mitte/Ende Februar dann auch die Leistung abrufen zu können, die wir in den Playoffs benötigen.“