21.10.2020  Berliner Wochen starten mit Spitzenspiel

Mit drei aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen starten ab kommenden Samstag, dem 24.10.20 die Berliner Wochen für die Schönheider Wölfe. Gleich das erste Duell gegen einen der drei Hauptstadtclubs hat es in sich, denn ab 19:00 Uhr trifft das Team von Coach Sven Schröder im Erika-Heß-Eisstadion im Berliner Stadtteil Wedding im Spitzenspiel der Regionalliga Ost auf die Akademiker vom F.A.S.S. Berlin.


Die Akademiker haben sich im Vergleich zur Vorsaison etwas verstärkt und sich mit Philipp Grunwald, Daniel Volynec, Felix Braun und erst in dieser Woche mit Lukas Ogorzelec gleich vier Akteure vom insolventen ECC Preussen Berlin geangelt. Zudem wurde kurzfristig auch der Schwede Richard Jansson reaktiviert, welcher eine der beiden zulässigen Kontingentstellen besetzt. Allerdings mussten die FÄSSER auch einige Abgänge verkraften, denn mit Hannes Ulitschka, David Trivellato, Dimitry Butasch, Sören Thiem, Joe Timm, Julian van Lijden, Fabian Wagner und erst kürzlich Marvin Krüger verließen gleich acht Akteure die Akademiker. Dennoch steht dem neuen Coach Marco Rentzsch ein guter 23-Mann-Kader zur Verfügung, welcher nun in dieser Spielzeit möglichst die Meisterschaft eintüten soll. Im ersten Saisonspiel gegen die Berlin Blues sah dies beim klaren 9:1-Sieg zunächst auch ganz ordentlich aus, doch der erste kleine Dämpfer folgte vergangenen Samstag in Niesky, als FASS trotz 3:0-Führung gegen die Tornados mit 5:8 das Nachsehen hatte. Zwar konnte tags darauf ein 5:2-Erfolg gegen die Jungfüchse Weißwasser zuhause gefeiert werden, doch liegt kommenden Samstag der Druck ganz klar bei den Akademikern, welche bei einer möglichen Niederlage gegen die Wölfe schon früh in der Saison mit sechs Minuspunkten hinterherlaufen würden.

Relativ entspannt, wenngleich fokussiert und hoch motiviert werden die Wölfe die Partie am Samstag bei Tante Erika angehen, in welcher auch Neuzugang Philipp Halbauer das erste Mal im Wölfetrikot mit der Rückennummer 17 auflaufen wird. Fehlen wird hingegen Verteidiger Leon Kremer, welcher seine Spieldauerstrafe aus dem Derby absitzen muss. Die drei Siege in Folge und vor allem der Derbysieg vergangenen Samstag gegen Chemnitz haben viel Selbstvertrauen gebracht und dementsprechend wird das Team von Coach Sven Schröder in der Hauptstadt auch auftreten: „Wir sind zwar noch sehr früh in der Saison, aber dennoch ist dies ein Spiel zweier Top-Mannschaften. Egal wie dieses Spiel am Ende ausgeht, bis zu den möglichen Playoffs ist es dennoch ein langer Weg. Für uns geht es erst einmal darum, an unserem Spiel zu arbeiten, denn wir sind noch ein ganzes Stück von der Spielweise entfernt, wie ich sie mir vorstelle. Allerdings mit einem möglichen Sechs-Punkte-Vorsprung auf FASS in die weiteren Spiele zu gehen, da würde ich jetzt nicht nein sagen. Entscheidend wird sein, dass wir als Team in allen Bereichen auf dem Eis noch besser und konsequenter auftreten.“