17.10.2021  Drittes Meisterschaftsspiel – Dritter Sieg

Wölfe gewinnen gegen Blues deutlich

Die Schönheider Wölfe bleiben auch nach dem dritten Meisterschaftsspiel in der Regionalliga Ost 2021/2022 weiter ungeschlagen. Gegen die Berlin Blues gelang dem Team von Coach Sven Schröder ein auch in der Höhe verdienter 9:0 (4:0, 1:0, 4:0)-Heimerfolg. Vor knapp 400 Zuschauern im Wolfsbau trafen Florian Heinz (4), Petr Kukla (3), Yannek Seidel und Tomas Rubes für die Hausherren.


Fotos: Markus Gläß – Schönheider Wölfe e.V.

Es war am Ende das von beiden Seiten erwartete Spiel. Schönheide, ohne Niko Stark, Philip Riedel, Vincent Wolf und Franz Berger angetreten, ging als klarer Favorit in die Begegnung, während sich die Berlin Blues in der Außenseiterrolle wiederfanden und mit einer kämpferischen Leistung den Wölfen das Leben so lange wie möglich schwer machen wollten. So entwickelte sich das Geschehen auf dem Eis dann auch relativ schnell in Richtung Blues-Gehäuse und Gäste-Goalie Benjamin Nitschke, welcher sich über mangelnde Beschäftigung nicht beklagen konnte und, um es vorweg zu nehmen, trotz der noch folgenden neun Gegentreffer einen guten Job machte. Auf der Gegenseite stand nach gut vier Jahren ohne Pflichtspieleinsatz wieder einmal Keeper Patrick Wandeler zwischen den Pfosten, welcher sich das Spiel mit Oliver Fengler teilte und somit Trainer Sven Schröder beiden Backups Spielpraxis zukommen ließ.



Nach fünfminütiger Anlaufzeit waren die Wölfe auf Betriebstemperatur und nutzten die erste Überzahlsituation durch Yannek Seidel zur 1:0-Führung. Gut eine Minute später legte Tomas Rubes das 2:0 nach und zur Mitte des ersten Drittels erhöhte Florian Heinz auf 3:0, womit die Wölfe frühzeitig den Grundstein für das Spiel gelegt hatten. Zwölf Sekunden vor der ersten Pause erhöhte Florian Heinz gar auf 4:0.

Spätestens nach dem 5:0 (26.) und dem dritten Treffer von Florian Heinz schalteten die Wölfe aber bereits zwei Gänge herunter ohne jedoch die Spielkontrolle zu verlieren. Weitere Tore sollten aber im Mittelabschnitt nicht mehr fallen, wonach das Ergebnis bis zum zweiten Pausentee Bestand hatte.



Im Schlussdrittel zogen die Hausherren das Tempo aber wieder an, was sich dann auch auf der Anzeigetafel bemerkbar machen sollte. Zunächst erhöhte Petr Kukla in der 44. Minute auf 6:0, ehe Florian Heinz mit seinem vierten Treffer im Spiel zum 7:0 (54.) erfolgreich war. Ein Doppelpack von Petr Kukla (55./57.) rundete dann die Partie zum 9:0-Endstand ab.

Sowohl Wölfe-Coach Sven Schröder, als auch Blues-Trainer Patrick Preiß schätzten das Ergebnis auf der anschließenden Pressekonferenz dann auch richtig ein. Zu sehen gibt es die Statements zum Spiel unter https://www.facebook.com/schoenheiderwoelfe/videos/486720558979064




Erstes Heimspiel für Nachwuchs-Wölfe seit fast einem Jahr


Ziemlich genau 12 Monate ist es her... das letzte Spiel der Jungen Wölfe in der ODM. Da ist nichts mehr wie es war. Aus U11-ern wurden U13-er. Aus erweitertem Kleinfeld wurde Großfeld. Aus 2x16 Minuten wurden 3x20. In diesem neuen Kontext sahen sich unsere Jungen Wölfe am Mittwochabend beim ersten Punktspiel gegen die Young Crashers Chemnitz mit völlig neuen Anforderungen konfrontiert. Bully/Abseits/Icing/fliegender Wechsel..., während die Chemnitzer in diesen Belangen durch vorangegangene Spiele bereits eine gewisse Routine entwickeln konnten, war es für beinahe alle unsere Jungen Wölfe das allererste Match in der neuen Altersklasse.


Foto: Förderverein Junge Wölfe e.V.

Entsprechend aufgeregt und nervös gestaltete sich der Start auf Seiten unserer Mädels und Jungs. Einfühlsam wiesen da die Schiris den ein oder anderen Spieler am Bullykreis zurecht, etwas harscher waren die Stimmen der Trainer von der Wölfebank, die zum Wechsel mahnten. Neben der mangelnden Erfahrung ließ mit fortschreitender Spielzeit auch Konzentration, Kondition und vielleicht auch etwas Motivation im Jungen Wölferudel nach. Die körperliche Überlegenheit der Crashers war nicht mehr zu übersehen. Dennoch ist die 3:18- Niederlage, die letztlich an der Anzeigetafel aufleuchtete, nicht überzubewerten. Es ist nicht der erste Umbruch, den dieses Team bewältigen muss und ganz sicher auch bewältigen wird. Spielerisch waren durchaus auch sehenswerte Szenen zu beobachten. Auf denen gilt es aufzubauen und mit Trainingsfleiß möglichst fix an alte Stärke anzuknüpfen.

Nahtlos gelang indes der Einstieg der Abteilung Catering sowie Spielbetreuung/-absicherung in die neue Saison. Allen Mamas & Papas und sonstigen Involvierten wieder ein herzlicher Dank für euren Einsatz im Kampfgericht, hinter der Kaffeemaschine, am Sanikasten und, und, und... Richtig gefreut haben sich unsere Jungen Wölfe aber insbesondere auch über den verhältnismäßig hohen Zuschauerzuspruch. Schon allein das gibt Anreiz für noch mehr Kampfeswille und Triebkraft bei den bevorstehenden Aufgaben! Danke allen Gästen!