24.10.2021  Wölfe gewinnen Spitzenspiel gegen Akademiker

Wölfe gewinnen Spitzenspiel gegen Akademiker

Die Schönheider Wölfe gewannen am Samstagabend vor 170 Zuschauern im Erika-Hess-Eisstadion im Berliner Stadtteil Wedding ein turbulentes Spitzenspiel bei den Akademikern vom FASS Berlin mit 6:5 (4:0, 0:4, 1:1, 1:0) nach Verlängerung und bleiben somit auch nach dem vierten Meisterschaftsspiel als einziges Team in der Regionalliga Ost 2021/2022 weiter ungeschlagen. In der abwechslungsreichen Partie, in welcher die Wölfe eine zwischenzeitliche 4:0-Führung noch aus der Hand gaben, erzielten Petr Kukla (3), Yannek Seidel, Florian Heinz und Philip Riedel die Tore für die Erzgebirger.


Fotos: Anna Löscher – Herzlichen Dank!

Wölfe-Coach Sven Schröder hatte es ungekündigt, dass es ein enges Spiel werden würde und war wohl nach dem ersten Drittel im Spitzenspiel gegen die Hauptstädter selbst etwas erstaunt, was sein Team da vom Stapel ließ. In allen Belangen die bessere Mannschaft, erspielten sich die Wölfe bis zur ersten Pause durch Treffer von Yannek Seidel (4.), Petr Kukla (7.), Florian Heinz (10.) und Philip Riedel (19.) eine scheinbar sichere 4:0-Führung.



Wie sich herausstellte sollte der „Schein trügen“, denn im Mittelabschnitt schalteten die Wölfe viel zu früh einen Gang herunter und kassierten obendrein allein im zweiten Drittel unnötige 13 Strafminuten, wodurch man FASS Berlin wieder ins Spiel zurückkommen ließ. Dass die Akademiker in der Offensive und vor allem im Powerplay aktuell gut drauf sind, bewiesen die Hausherren in der Folge dann auch und glichen durch Tore von Ludwig Wild (30.), Daniel Volynec (32.), Nils Watzke (37.) und Luis Noack (40.) bis zur zweiten Pause den Spielstand zum 4:4 aus.



Im dritten Drittel agierten beide Teams dann größtenteils auf Augenhöhe, wobei die Wölfe aber im gesamten Spiel im 5 gegen 5 die bessere Mannschaft waren. Nicht von ungefähr brachte Petr Kukla in der 51. Minute seine Farben wieder mit 5:4 in Führung und der aktuelle Topscorer der Liga hätte in der 56. Minute gar den Deckel drauf machen können, scheiterte aber am Pfosten des Berliner Gehäuses. Stattdessen nahmen die Wölfe nur eine Minute später wieder eine Strafzeit, welche FASS mit dem vierten Überzahltreffer im Spiel durch Nico Jentzsch zum 5:5-Ausgleich nutzte.



Mit diesem Ergebnis ging es dann in die für fünf Minuten angesetzte Verlängerung, in welcher die Wölfe aber nur 45 Sekunden brauchten, um durch den dritten Treffer von Petr Kukla den 6:5-Endstand herzustellen und so am Ende einer turbulenten Partie das Eis als Sieger zu verlassen.