18.11.2021  Hart erkämpfter Wölfe-Sieg gegen Jungfüchse

Von wegen Feiertag… Es war ein hartes Stück Arbeit, was die Schönheider Wölfe am gestrigen Buß- und Bettag beim 7:4 (0:3, 1:0, 6:1)-Heimsieg gegen die Jungfüchse Weißwasser leisten mussten, denn trotz der deutlich größeren Spielanteile liefen die Hausherren 40 Minuten lang einem Rückstand hinterher, ehe das Schlussdrittel den wahren Spielverlauf widerspiegelte und sich die Hausherren durch die Treffer von Petr Kukla (2), Roy Hähnlein, Florian Heinz (2), Richard Zerbst und Kilian Glück den verdienten Heimerfolg sicherten. Mann des Spiels war ohne Zweifel Weißwassers Torhüter Marian Kapicak, welcher eine starke Leistung zeigte und die Wölfe lange Zeit schier zur Verzweiflung brachte. Gegen den andauernden Angriffsdruck der Erzgebirger war er aber am Ende machtlos, weshalb das Team von Coach Sven Schröder, getreu dem Motto „Never give up!“ weiterhin in der Regionalliga Ost ungeschlagen bleibt.


Fotos: Markus Gläß – Schönheider Wölfe e.V.

Die Ausgangslage war bei den Wölfen vor der Partie gegen Weißwasser nicht optimal. Aufgrund von Erkrankungen und Verletzungen konnten einige Spieler seit dem Eisbären-Spiel nicht trainieren und mit Yannick Löhmer, Yannek Seidel und Robert Horst fielen gar drei Akteure ganz aus, wonach vor allem im ersten Drittel gegen die Jungfüchse kein richtiger Spielfluss aufkommen wollte. Dennoch hatten die Hausherren die deutlich größeren Spielanteile, schafften es allerdings nicht, mit teilweise hundertprozentigen Chancen Weißwassers Goalie Marian Kapicak zu überwinden. Anders die Gäste aus der Lausitz, welche in erster Linie versuchten, ihre blaue Linie dicht zu machen und über Konter zum Erfolg zu kommen. Die wenigen Möglichkeiten nutzte die Mannschaft von Trainer Marco Ludwig dann auch sehr effektiv, wonach durch zwei Powerplaytreffer von Marius Stöber (2.) und Neo Siegmund (19.) und einem Kontertor von Pavel Dousa (16.) eine 3:0-Führung für die Gäste zur ersten Pause auf der Anzeigetafel leuchtete.



Im Mittelabschnitt durfte man auf die Reaktion der Wölfe gespannt sein, doch tat sich das Team von Coach Sven Schröder trotz deutlicher Überlegenheit weiter schwer und verzweifelte schier am bestens aufgelegten Jungfüchse-Keeper Kapicak. Inzwischen hatten die Erzgebirger ein Torschussverhältnis von 55:11 vorzuweisen, aber es sollte bis zur 37. Minute dauern, ehe Wölfe-Topscorer Petr Kukla der „Brustlöser“ und der erste Treffer für die Hausherren gelang. Gleichzeitig der Spielstand nach 40 Minuten.

Das Schlussdrittel brachte dann den eigentlich gewohnten Wölfe-Express so richtig ins Rollen. Schon 35 Sekunden nach Wiederbeginn sorgte Roy Hähnlein für den 2:3-Anschlusstreffer und nur fünf Minuten später drehten die Wölfe gänzlich die Partie als erst Florian Heinz in doppelter und 27 Sekunden später Richard Zerbst in einfacher Überzahl ihr Team mit 4:3 in Führung brachten. Ein kleiner Dämpfer folgte allerdings wieder in der 49. Minute, als Weißwassers auffälligster Stürmer Pavel Dousa in Überzahl der 4:4-Ausgleich gelang. Die Wölfe verdauten aber diesen Gegentreffer gut und gingen in der 53. Minute durch Petr Kukla erneut in Führung. Dieses Mal hatten die tapfer kämpfenden Lausitzer jedoch keine Antwort mehr, schwanden die Kräfte der Gäste jetzt zusehends, wonach die Wölfe in der Folge und im Drei-Minuten-Rhythmus das Spiel durch die beiden Treffer von Florian Heinz (56.) und Kilian Glück (59.) zu machten.



Im zwischenzeitlichen Gefühl, etwas aus Schönheide mitnehmen zu können, war Jungfüchse-Coach Marco Ludwig nach dem Spiel natürlich ob der 4:7-Niederlage enttäuscht, hingegen Wölfe-Trainer Sven Schröder über die drei hart erkämpften Punkte seines Teams froh war. Die Pressekonferenz nach der Partie ist unter https://fb.watch/9lYNOW2taZ/ zu sehen.

Wie bereits mitgeteilt, fällt das für diesen Samstag geplante Heim-Derby gegen die Chemnitz Crashers aus, wonach die Wölfe nur eine Partie am Wochenende zu absolvieren haben. Am Sonntag, dem 21.11.21, um 13:30 Uhr erwarten die Berlin Blues die Schönheider Wölfe im Erika-Heß-Eisstadion im Berliner Stadtteil Wedding.