29.01.2022  Wölfe legen perfekten Restart in Niesky hin

Nach neun Wochen Corona-Pause haben die Schönheider Wölfe am Samstagabend zumindest ergebnistechnisch einen perfekten Restart in der Regionalliga Ost hingelegt. Vor 298 Zuschauern im Waldstadion siegte das Team von Coach Sven Schröder beim ELV Tornado Niesky klar und deutlich mit 9:2 (3:1, 5:1, 1:0) und bleibt somit weiter als einziges Team in der Liga ungeschlagen. Viel Zeit zum Verschnaufen und Feiern bleibt allerdings nicht, denn schon am morgigen Sonntag, dem 30.01.2022, um 17:00 Uhr ist Derbyzeit, wenn die Wölfe die Chemnitz Crashers im Schönheider Wolfsbau empfangen.

Wichtige Info - Zu allen Heimspielen in der Hauptrunde wird es keinen Kartenvorverkauf geben. Die Tickets gibt es ausschließlich am Spieltag an der Abendkasse! Bitte 2G-plus-Regel, FFP2-Maske und Kontaktnachverfolgung beachten!


Foto: Schönheider Wölfe e.V.


Ohne Eric Engert und Kevin Piehler in die Lausitz gereist, fanden die Erzgebirger gut in die Partie und gingen bereits nach 57 Sekunden durch Richard Zerbst mit 1:0 in Führung. Zehn Minuten später konnte Philip Riedel in eigener Unterzahl auf 2:0 erhöhen, ehe Niesky durch Tristan Schwarz in der 18. Minute der 2:1-Anschlusstreffer für die Tornados gelang. Lange hielt der Jubel der Hausherren allerdings nicht, denn in der Schlussminute des ersten Drittels stellte Wölfe-Kapitän Kilian Glück mit seinem Treffer zum 3:1 den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her.

Auch den Mittelabschnitt begann Schönheide sehr druckvoll und erhöhte den Spielstand binnen fünf Minuten und durch Tore von Yannick Löhmer (22.), Petr Kukla (24.) und Florian Heinz (27.) auf 6:1. Zwar erzielte Niesky nur kurz darauf in Überzahl das 6:2 (28.) durch Andreas Brill, doch die Wölfe brachte dieser Gegentreffer nicht von ihrer Bahn ab, so dass Petr Kukla (29.) und Philip Riedel (38.) das Ergebnis bis zum zweiten Pausentee auf 8:2 schraubten.



Im Schlussdrittel waren gerade einmal 86 Sekunden gespielt, da schlug es erneut im Tornado-Gehäuse ein, als Philip Riedel mit 9:2 bereits seinen dritten Treffer im Spiel erzielte. Danach ließen es die Wölfe dann auch deutlich ruhiger angehen und verwalteten den Spielstand ohne große Probleme. Einen weiteren Treffer sollte es bis zur Schlusssirene nicht mehr geben, wonach am Ende ein mehr als verdienter 9:2-Auswärtssieg für die Schönheider Wölfe zu Buche steht.

Kurz nach der Partie in Niesky zeigte sich Wölfe-Coach Sven Schröder zufrieden aber keineswegs euphorisch vom deutlichen Erfolg seiner Männer und legte den Fokus auch sofort auf das morgige Derby gegen die Chemnitz Crashers: „Das Ergebnis stimmt mich natürlich zufrieden, wenngleich es noch nicht überragend war. Wir benötigen Spiele, um wieder richtig in den Rhythmus zu finden und Automatismen zu entwickeln und da können wir morgen beim Derby gleich weiter an uns arbeiten.“

Unser morgiger Gegner hat heute fast parallel bei FASS Berlin gespielt und sich im Wedding mehr als ordentlich aus der Affäre gezogen. Das Team von Trainer Jiri Charousek siegte beim „Tabellenführer“ mit 6:3.

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