20.02.2022  Wölfe mit knapper Niederlage im Spitzenspiel

Schade… Die Schönheider Wölfe mussten am gestrigen Samstagabend vor 337 Zuschauern im Wolfsbau Schönheide im Topspiel der Regionalliga Ost gegen FASS Berlin eine knappe 1:2 (0:0, 1:1, 0:1)-Niederlage hinnehmen und büßen dadurch auch die Tabellenführung ein, welche nun wieder die Akademiker mit einem Punkt Vorsprung auf das Team von Coach Sven Schröder inne haben.


Fotos: Schönheider Wölfe e.V.

Es war das erwartet spannende Spitzenspiel der Regionalliga Ost zwischen den Schönheider Wölfen und FASS Berlin, welches in erster Linie aber sehr taktisch geprägt war, waren beide Teams darauf bedacht, in der Defensive sicher zu stehen und Fehler zu vermeiden. In einer über weite Strecken fair geführten Partie hemmten viele kleine Zweikämpfe und zahlreiche Unterbrechungen etwas den Spielfluss, so dass klare Torchancen oftmals Mangelware blieben, auch, weil sowohl Wölfe-Goalie Niko Stark als auch FASS-Keeper Danny Bohn ihre Sache zwischen den Pfosten gut machten.



Zwar hatten die Hausherren im ersten Drittel leichte spielerische Vorteile und mehr Abschlussgelegenheiten, doch auch die Akademiker waren jederzeit in der Lage, für gefährliche Aktionen zu sorgen. Auf die Anzeigetafel schaffte es jedoch keine Mannschaft, womit es torlos in die erste Pause ging.

Auch im Mittelabschnitt unverändertes Bild. Einziger Unterschied, dass dieses Mal Tore fallen sollten. Nachdem die Wölfe drei Unterzahl-Situationen in Folge schadlos überstanden hatten, sorgte Florian Heinz in der 32. Minute mit schönem Schuss aus der Drehung für die 1:0-Führung. Die Erzgebirger hätten in dieser Phase durchaus die Führung ausbauen können, doch entweder kamen die Abschlüsse zu ungenau oder landeten bei FASS-Torhüter Danny Bohn. Eine Unaufmerksamkeit in der Defensive bescherte den Akademikern dann in der 39. Minute den Ausgleich, als Gregor Kubail bei seinem Alleingang ungehindert durch die Abwehrreihen und vor Wölfe-Goalie Niko Stark fahren konnte und zum 1:1 einschob, gleichzeitig der Spielstand zum zweiten Pausentee.a



Im Schlussdrittel war also weiter alles offen und mit zunehmender torloser Spielzeit stieg die Spannung, denn schon der nächste Treffer könnte über den Ausgang der Partie entscheiden. Dementsprechend wurde von beiden Teams bis in die Schlussminuten hinein weiter um jeden Zentimeter Eis und jede Scheibe gekämpft. Noch in der regulären Spielzeit und gut drei Minuten vor Ultimo sollte dann die Entscheidung zugunsten der Akademiker fallen, als die Hauptstädter in Überzahl und durch den Treffer ihres Topscorers Gregor Kubail zum nicht unverdienten 2:1-Erfolg im Wolfsbau trafen.



FASS-Trainer Christopher Scholz sah ein gutes Spitzenspiel mit zwei Mannschaften auf Augenhöhe und war natürlich mit dem Ergebnis sehr zufrieden, hingegen Wölfe-Coach Sven Schröder mit der Chancenverwertung und Passqualität seines Teams haderte, aber auch die Leistung des Gegners honorierte.

Die Wölfe werden die knappe Niederlage unter der Woche aufarbeiten, die Fehler analysieren und versuchen, es im nächsten Spiel besser zu machen. Die nächste Gelegenheit dazu ist dann erneut ein Topspiel im Wolfsbau, denn am Sonntag, dem 27.02.22, um 17:00 Uhr steigt das zweite Saison-Heimderby gegen die Chemnitz Crashers im Kunsteistadion an der Neuheider Straße.