03.04.2022  Erstes Finalspiel geht an Schönheider Wölfe

Das erste Finalspiel in der Regionalliga Ost-Saison 2021/2022 geht an die Schönheider Wölfe. Vor 543 Zuschauern im heimischen Wolfsbau besiegte das Team von Coach Sven Schröder die Akademiker vom FASS Berlin klar und deutlich mit 8:2 (2:2, 3:0, 3:0) und hat am kommenden Freitag, dem 08.04.22 zu Spiel 2 der „Best-of-Three“-Serie in der Hauptstadt die große Chance, sich den Meistertitel zu holen.



Fotos: Markus Gläß/Schönheider Wölfe e.V.

Da sich beide Mannschaften aus den Spielen der Hauptrunde bestens kannten, war von einer Abtastphase im ersten Drittel nichts zu sehen. FASS Berlin erwischte dabei den etwas besseren Start und ging in der fünften Minute durch Luis Noack mit 1:0 in Führung. Doch die Wölfe hatten sofort die passende Antwort parat und glichen nur 47 Sekunden später durch Petr Kukla zum 1:1 aus. Danach übernahmen die Hausherren sukzessive das Kommando und erspielten sich gute Möglichkeiten. Die Folge war die 2:1-Führung in der 17. Minute durch Robert Horst. Durch eine Unachtsamkeit in der Defensive schafften es die Wölfe jedoch nicht, den knappen Vorsprung in die erste Pause mitzunehmen, stattdessen gelang den Akademikern 33 Sekunde vor Ende des ersten Abschnitts noch durch Patrick Czajka der 2:2-Ausgleich.



Die spielerischen Vorteile der Erzgebirger wurden ab dem Mitteldrittel dann immer deutlicher. Angetrieben von ihren lautstarken Fans liefen die Wölfe Angriff auf Angriff und belohnten sich in der 26. Minute mit dem 3:2 durch Florian Heinz. Ein Doppelschlag durch Petr Kukla (37.) und Vincent Wolf (39.) innerhalb von zwei Minuten bescherte den Wölfen eine nun komfortable 5:2-Führung zum zweiten Pausentee.



Mit Beginn des Schlussdrittels wechselten die Berliner dann ihre Torhüter. Für den entnervten Danny Bohn kam Patrick Hoffmann zwischen die Pfosten. Indessen mussten die Gastgeber erst einmal eine Unterzahlsituation überstehen, ehe aber auch auf den neuen FASS-Goalie die nächsten Angriffswellen der Wölfe zurollten. In der 49. Minute sorgte Roy Hähnlein mit dem 6:2 für die endgültige Entscheidung. Bis zum Schluss ließen die Wölfe nicht locker und kamen durch zwei weitere Treffer von Richard Zerbst (54.) und Petr Kukla (60.) zu einem am Ende auch in der Höhe hochverdienten 8:2-Erfolg.