29.10.2022  Schönheide gewinnt Derby gegen Chemnitz

Die Schönheider Wölfe sind erster Derbysieger 2022/2023. Vor 640 Zuschauern im stimmungsvollen Wolfsbau erkämpfte sich das Team von Coach Sven Schröder am Samstagabend einen verdienten 6:2 (3:0, 1:2, 2:0)-Erfolg gegen die Chemnitz Crashers und bleibt somit auch im fünften Spiel der Saison ungeschlagen. Die Tore für die Hausherren erzielten Tomas Rubes (2), Florian Heinz (2), Florian Richter und Yannek Seidel. Für Chemnitz trafen Kenneth Hirsch und Karel Novotny.


Fotos: Anna Löscher/Schönheider Wölfe e.V.

Es war am Ende das erwartet spannende erste Derby der Saison zwischen Schönheide und Chemnitz, in welches die Gastgeber den besseren Start erwischten. Zunächst noch abtastend, erspielten sich die Wölfe zunehmend mehr Spielanteile, welche dann auch konsequent in Tore umgemünzt werden konnten. Innerhalb von drei Minuten schossen Tomas Rubes (9.), Florian Richter (10.) und Florian Heinz (12.) eine scheinbar beruhigende 3:0-Führung bis zur ersten Pause heraus.



Doch der Schein der sicheren Führung trügte, denn Chemnitz kam nach der Pause deutlich besser in die Partie und verkürzte innerhalb von 27 Sekunden durch die Treffer von Kenneth Hirsch (23.) und Karel Novotny (24.) auf 3:2. Die Wölfe agierten in dieser Phase zu passiv und leisteten sich ungewohnt viele Fehler. Es dauerte bis zur 34. Minute, ehe der Schock der zwei Gegentreffer verdaut war, als Tomas Rubes mit dem 4:2 die Gemüter wieder etwas beruhigte. Gleichzeitig auch der Spielstand zum zweiten Pausentee.



Im Schlussdrittel wollten beide Teams zunächst Fehler vermeiden. Die Zweikämpfe wurden nun auch etwas intensiver und bissiger geführt und die Strafzeiten häuften sich, wenngleich das Derby insgesamt sehr fair über die Bühne ging. Die Vorentscheidung fiel in der 52. Spielminute, als Yannek Seidel eine feine Kombination über Kilian Glück und Roy Hähnlein zum 5:2 abschloss. In den letzten fünf Minuten hatten die Crashers dann bei vierminütiger Überzahl die Chance etwas heranzukommen. Doch die Wölfe standen defensiv gut und ließen nicht viel anbrennen. Stattdessen legten die Hausherren noch einen drauf und erzielten mit einem Mann weniger das 6:2 (58.) durch Florian Heinz. 27 Sekunden vor der Schlusssirene tauschten beide Teams dann noch einmal ein paar Duftmarken aus, welche als Einstimmung auf das direkte Rück-Derby kommenden Freitag, dem 04.11.22, 20:00 Uhr in Chemnitz angesehen werden können.



Die Stimmen zum Spiel von Crashers Mannschaftsleiter Carsten Stiegler und Wölfe-Coach Sven Schröder gab es dann auf der anschließenden Pressekonferenz, welche unter https://www.youtube.com/watch?v=MWLpErl7BPM zu sehen ist.