23.11.2022  Erster gegen Zweiter - Spitzenspiel im Wolfsbau

Schönheider Wölfe empfangen Samstag FASS Berlin

Nach dem erfolgreichen Sechs-Punkte-Wochenende für die Schönheider Wölfe dürfen sich die Eishockeyfans in der Erzgebirge-Vogtland-Region am kommenden Samstag, dem 26.11.22, um 17:00 Uhr wieder auf Spitzen-Eishockey im Wolfsbau freuen, denn zum ultimativen Topspiel in der Regionalliga Ost empfangen die Erstplatzierten Wölfe den Tabellenzweiten FASS Berlin. Die Tickets für dieses Highlight können bereits jetzt online unter https://schoenheiderwoelfe.vbotickets.com/events erworben werden.


Foto: Markus Gläß/Schönheider Wölfe e.V. (Archiv)

Die Spiele Schönheide gegen den Freien Akademischen Sportverein Siegmundshof (FASS) Berlin sind schon nahezu Klassiker, denn beide Teams stehen sich am Samstag im Wolfsbau bereits zum 80. Mal gegenüber. Seit der Regionalliga Ost-Saison 2017/2018 bis heute gab es zwischen den Wölfen und Akademikern immer spannende Duelle und so verspricht auch die Partie am Samstag wieder einiges an Spannung und Brisanz.


Nimmt man den Weißwasseraner Stürmer Marius Stöber aus der Wertung, steht im Wolfsbau fast die komplette aktuelle Top10 der Liga-Scorerliste auf dem Eis, denn nach Topscorer und Wölfe-Stürmer Tomas Rubes (22 Tore/9 Assists), folgen Gregor Kubail (FASS), Florian Heinz (SW), Daniel Volynec (FASS), Tom Fiedler (FASS), Patrick Czajka (FASS), Richard Zerbst (SW), Felix Braun (FASS) und Yannek Seidel (SW). Bei soviel Scorer-Qualität ist es nicht verwunderlich, dass damit auch die beiden offensivstärksten Mannschaften der Liga aufeinandertreffen. Zumindest defensiv agieren die Wölfe deutlich besser, stellen sie bei nur 22 Gegentoren in neun Spielen die aktuell beste Verteidigung, während die Akademiker bei 34 Gegentreffern in zehn Partien rein statistisch sogar noch hinter Chemnitz (31) und den Eisbären Juniors (32) liegen.


In der vergangenen Spielzeit standen sich beide Teams in insgesamt sechs Spielen gegenüber, in welchen die Wölfe vier Mal das Eis als Sieger verließen, jedoch ausgerechnet in den beiden Hauptrunden-Heimspielen jeweils knapp mit 1:2 und 4:5 das Nachsehen hatten.

Dies soll am kommenden Samstag natürlich nicht wieder geschehen, weshalb die Wölfe gewarnt sind und sich deshalb auch nicht auf dem letztwöchigen 7:3-Erfolg bei den FÄSSERN ausruhen dürfen. Für die Akademiker ist es zudem schon jetzt eine wichtige Partie, denn bei aktuell sechs Minuspunkten Rückstand auf die Erzgebirger, dürften sich die Hauptstädter im Kampf um die Tabellenführung keine weitere Niederlage leisten.